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Das Social Media Update-Update

Das Social Media Update-Update

Während die Welt aufgrund der Corona-Pandemie teilweise zum Erliegen kommt, jagt in der Digitalen Welt eine Innovation die andere. Ganz besonders die Großen aus dem Silicon Valley scheinen sich vor neuen Features, Updates und neuen Interfaces förmlich zu überschlagen. Für alle die nicht mehr mitkommen, haben wir hier die wichtigsten Neuerungen zusammengestellt, sozusagen ein „Update-Update“.

Instagram ändert Interface und Algorithmus
Instagram hat zum ersten Mal seit Jahren größere Designänderungen an seinem Startbildschirm vorgenommen. Die Social Media Platform bringt ein neues Update auf den Markt, das Reels, ein ähnliches Feature wie das seines Konkurrenten TikTok, sowie Instagram's kürzlich erweiterte Shopping-Funktionen in den Vordergrund stellt. Reels werden nun zum Startbildschirm hinzugefügt, ebenso wie der Shop-Tab. Auf der Registerkarte Shop werden personalisierte Empfehlungen, vom @shop-Kanal kuratierte Auswahl der Redakteure, einkaufbare Videos und neue Produktkollektionen angezeigt. Viele Benutzer und Beeinflusser sind genervt von dem neuen Update. Instagrammer James Charles schrieb zum Beispiel wütend: „Sie haben alles umgestellt, und das macht sehr, sehr deutlich, wo ihre Prioritäten liegen, und das ist Geld verdienen und nur Geld verdienen. Niemand hat nach Reels gefragt, wir haben TikTok aus einem bestimmten Grund."

Facebook Business Suite
Die neue Facebook Business Suite hat nun Unternehmenskonten auf Facebook und Instagram miteinander verknüpft. Der Startbildschirm von Business soll nun Überblick über sämtliche Warnungen, Nachrichten, Kommentare bieten. Außerdem bietet die Business Suite die Möglichkeit Beiträge für Facebook und Instagram zu planen und zu verfassen. Dabei sehen User von Business-Profilen nun alle Benachrichtigungen, Nachrichten und Kommentare von Facebook und Instagram auf einer Seite. „Insights“, geben Einblicke zur Reichweite, Interaktion und Performance von Beiträgen und zielen darauf ab Analytics-Tools wie z.B. Hootsuite aus dem Markt zu drängen.
Facebook Arbeitsgruppen

Die Grundidee von Facebook Arbeitsgruppen ist nicht besonders kompliziert: Innerhalb eines Unternehmens kann ein Arbeitsbereich eröffnet werden, über den die Kommunikation stattfindet. Der Arbeitsbereich ist geschützt und Teilnahme ist nur für diejenigen möglich, die im selben Unternehmen arbeiten – oder in den gemeinsamen Arbeitsbereich eingeladen werden. Wenn Gruppenmitglieder Profile anderer Mitglieder aufrufen, werden nur arbeitsbezogene Informationen angezeigt, wie etwa die aktuelle Berufsbezeichnung oder der Arbeitsort. Gruppenmitgliedern ist es gestattet, Personen im Messenger zu kontaktieren, auch wenn man auf Facebook nicht befreundet ist.
Mit Workplace möchte Facebook zu den größten Anbietern von unternehmensinternen Kommunikationsplattformen aufschließen. Dennoch bestehen hierzulande große datenschutzrechtliche Bedenken. EU-Richtlinien wie das EU Privacy-Shield verbieten die Nutzung solcher Platformen, da so sensible und geheime Daten auf US-Servern gespeichert werden. Dennoch kann das Tool für unvertraulichen Austausch, wie zum Beispiel die Schichtplanung, genutzt werden.

WhatsApp stellt WhatsApp Shopping vor
WhatsApp bietet Unternehmen nun die Option, direkt über die App Produkte an User zu verkaufen. Die neue Funktion beinhaltet eine grundsätzliche Optimierung für den Vertrieb im WhatsApp Chatverlauf. Kunden können beispielsweise im Chat nach einem Produktkatalog fragen, sich diesen in der App anschauen und dann die Bestellung dort abschließen. Die verbesserte Kommunikation kommt aber nicht ohne Haken: Für Business-Kunden fallen dabei erste Kosten an.

Google Hangouts wird zu Google Meet
Google Meet ist der Nachfolger von Google Hangouts, dem hauseigenen Videoübertragungstool von Google. Seit März diesen Jahres stellt Google Nutzern die Anwendung kostenlos zur Verfügung und dank der Corona-Pandemie sind die Nutzerzahlen astronomisch in die Höhe geschossen. Die Anwendung kann bis zu 16 Anwender mit Bild und Ton verbinden. Mit einer Einwahlnummer können sich Teilnehmer in geschützte Bereiche einwählen und an Videokonferenzen teilnehmen. Google Meet bietet, genau wie der zurzeit große Konkurrent Zoom, das Teilen des eigenen Bildschirms „Screen-sharing“ zur Präsentation von Dokumenten, Bildern oder Videos an. Ein besonderes Feature: Mithilfe Künstlicher Intelligenz hat Google eine Spracherkennungstechnologie entwickelt, die das Gesagte automatisch in englischen Untertiteln anzeigt. Dies soll zum Beispiel Nutzern mit Hörproblemen, ausländischen Teilnehmern oder Nutzern in einer lauten Umgebung das Verständnis erleichtern.

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