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Nicht ins kalte Wasser springen

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Kommunikation in und für das Homeoffice


In den letzten Monaten hat das Arbeiten im Homeoffice einen Boom erlebt. Was vorher noch in einer Testphase war, ist heute in vielen Firmen Alltag. Jeder zweite Berufstätige arbeitete zum Hochpunkt der Krise Mitte März zumindest teilweise vom eigenen Schreibtisch aus. Und es fällt auf: Das Modell kommt an! Ein Großteil der Angestellten arbeitet gerne von zuhause aus. Kein stressiger Weg zur Arbeit, keine laut telefonierenden Kollegen nebenan, stattdessen einfache Zoom-Meetings über das Smartphone. Immer mehr Unternehmen scheinen die Vorteile des Homeoffice für sich zu entdecken, und das Modell auch für die Zukunft als Alternative wahrzunehmen. Dafür müssen allerdings einige Aspekte neu gedacht werden. In erster Linie bedarf es einer Umstrukturierung der Organisation sowie der internen Kommunikation.


Im Homeoffice gilt es verschiedene Herausforderungen zu meistern: von mangelnder Identifikation mit dem Unternehmen über Datenschutzprobleme bis hin zu fehlenden Networking Möglichkeiten. Bei einigen dieser Herausforderungen spielt die Distanz zwischen Mitarbeitern jedoch die größte Rolle für den Arbeitgeber. Denn letztlich ist er für die Lösung all dieser Probleme verantwortlich, um einen reibungslosen Geschäftsablauf sicherzustellen. Der Grundstein hierfür ist eine effiziente Kommunikation über alle Ebenen hinweg.


Kommunikation im Homeoffice ist das Schlüsselprinzip, um die Arbeit effektiv und sinnvoll zu gestalten, und einen Konsens über Sinn und Ziele zu schaffen. Der Mitarbeiter ist in seiner Arbeit mehr und mehr auf sich allein gestellt, wodurch regelmäßige digitale Meetings sowohl mit dem Vorgesetzen als auch mit den Kollegen immer wichtiger für den teaminternen Austausch werden – Stichwort Kaffeeküche. Dabei schaffen unterschiedliche Kommunikationstools Struktur. Es ist dringend notwendig, dass jeder Mitarbeiter im Homeoffice ausreichend geschult ist, um mit den benötigten Programmen wie Zoom oder Webex Meetings arbeiten zu können.


Zu Beginn der Homeoffice Periode sollte ein Meeting zwischen Vorgesetzen und Mitarbeitern stattfinden, in denen generelle Themen wie die Erreichbarkeit und eine mögliche Flexibilität der Arbeitszeiten geregelt werden. Wichtig ist, dass dies schriftlich festgehalten wird, sodass verbindliche Regelungen für alle Mitarbeiter des Unternehmens gelten. Durch die frühzeitige Einführung digitaler Meetings in das neue Arbeitskonzept soll auch zurückhaltenden Kollegen die Scheu vor der Beteiligung in digitalen Meetings genommen werden. Außerdem beugen regelmäßige digitale Treffen vor, dass die Mitarbeiter sich nicht zu sehr vom Arbeitsplatz entfernt fühlen.


Ein wichtiger Aspekt ist außerdem die Motivation der Mitarbeiter im Homeoffice. Es kann hilfreich sein, Wochen- oder Tagesziele für die Mitarbeiter zu formulieren. Ebenso hilft es, ihnen regelmäßig zu vermitteln, dass ihre Arbeit auch von Zuhause aus einen großen Mehrwert für das Unternehmen hat. In monatlichen Reflexionsmeetings kann anschließend sowohl der Mitarbeiter als auch der Vorgesetzte über die Qualität der Arbeit berichten. Regelmäßige Qualitätskontrollen stellen sicher, dass die Arbeit auch aus dem Homeoffice den Anforderungen der Firma und der Kunden entspricht.


Sie wollen die Herausforderungen des Homeoffice angehen und legen dabei viel Wert auf wertschätzende, interne Kommunikation sowie auf Netzwerksicherheit? Sprechen Sie uns an!

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