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THEMA: Große Wirkung mit kleinen Influencern erzielen

THEMA: Große Wirkung mit kleinen Influencern erzielen

„Influencer. Das klingt wie eine Krankheit!“ Welcher Kommunikator hat diesen wirklich lustigen Spruch (Achtung Ironie) noch nicht gehört. Dabei ist diese Marketing-Disziplin alles andere als ein Scherz, sondern mittlerweile fest etabliert. 2018 setzen immer mehr Unternehmen beziehungsweise Marken auf Influencer, um ihre Produkte zu promoten. Manche sogar, um mit ihnen zusammen Produkte und Lösungen zu entwickeln. Sie haben verstanden, dass eine (strategisch durchdachte) Zusammenarbeit mit Influencern positive Effekte auf den Produktabverkauf hat. Laut einer Studie von Influry und dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) haben 30 Prozent aus der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen ein von Influencern beworbenes Produkt gekauft. Tendenz weiter steigend.

Treue Community mit hoher Aktivität
Große und populäre Influencer wie Bibi, Pamela Reif und co. lassen sich ihre Bekanntheit für Kooperationen sehr gut bezahlen – kleine und mittelständische Unternehmen haben oftmals kein Budget für solche Namen. Aber was können sie tun, um ebenfalls auf diese effektive Marketing-Disziplin zurückzugreifen? Die Antwort sind die sogenannten Micro-Influencer. Sie haben per Definition etwa 250 bis 5.000 Follower, sind Experten in einem bestimmten Themengebiet und weisen eine treue Followerschaft mit hoher Aktivität auf. Ganz entscheidend: Ihnen wird mehr Authentizität zugeschrieben als bei größeren Influencern. Die Kombination aus guter Engagement-Rate und Glaubwürdigkeit ist viel entscheidender als bloße Reichweite. Denn bei genauerer Prüfung der reichweitenstarken Accounts lässt sich feststellen, dass viele Fans schlicht fake sind. Zudem haben die großen Namen oft keinen Themenschwerpunkt und damit große thematische Streuverluste.

Den richtigen Micro-Influencer finden
Der passende Micro-Influencer fällt leider nicht vom Himmel, sondern muss gezielt gesucht werden. Hilfreich sind hierbei z.B. Social Media Monitoring & Listening Tools, die mit eingestellten Filtern das komplette Social Web durchforsten. Genauso gut sind die Kontaktdaten von Influencern über Verzeichnisse und Datenbanken auffindbar. Und zu guter Letzt: Die Suchmaschine. Wenn ein potentieller Influencer in den engeren Kreis kommt, sind folgende Punkte ein guter Indikator um festzustellen, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist:

• Was wurde für Content bislang produziert?
• Wie ist der Content inhaltlich aufbereitet?
• Wie ist der Content gestaltet?

Stimmen die Antworten mit der Kommunikationsstrategie überein, dann ist es an der Zeit, den Influencer zu kontaktieren. Hier gilt: Keine Muster-Email verfassen, am besten eine persönliche Nachricht verfassen und erklären, warum man sich für gerade diesen Influencer entschieden, wie man sich eine Zusammenarbeit vorstellt und was der Influencer davon hat. Dann ist der Weg geebnet für eine erste Zusammenarbeit, die sich im besten Fall zu einer langfristigen Partnerschaft entwickelt.

Wir haben zum Beispiel für unseren Kunden Cellularline eine Zusammenarbeit mit dem Technikblog Testfunk angestoßen.

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