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THEMA: CIO? CTO? CDO? CCO!

THEMA: CIO? CTO? CDO? CCO!

Immer mehr Unternehmen setzen ein Mitglied des Vorstands oder der Geschäftsführung ein, um sich fit für die Zukunft zu machen. Unter dem Label „Chief Digital Officer“ sollen sie helfen, die Hürden der digitalen Transformation erfolgreich zu nehmen. In anderen Firmen übernimmt ein Chief Information Officer (CIO) oder Chief Technology Officer (CTO) die Aufgabe. Bei den beiden zuletzt genannten ist das Profil stark technisch geprägt, beim CDO wird das Anforderungsprofil schon schwammig. Der Branchenverband bitkom spricht von ihm als Symbiose von kaufmännischem und IT-Know-how.
Klingt super. Ist aber nicht zu Ende gedacht!

Was ist der gewünschte Effekt: Diese „Merline“ sollen Veränderungsprozesse anstoßen und in die Organisation wirken. Ich brauche also weder einen technologiegetriebenen ex-Admin noch einen visionären digitalen Evangelisten, der seine private Version der Schöpfungsgeschichte verkündet! Denn das Ziel dieser Veränderungsprozesse ist der Kunde, ist der Erfolg im sich verändernden Markt!
Um Schnelligkeit und Agilität, zwei Voraussetzungen für eine erfolgreiche digitale Transformation, in die Unternehmensorganisation zu bringen, müssen wir über die Veränderung von Informationsflüssen und Handlungsfeldern reden. Wir sprechen über Fehlertoleranz – eine eminent wichtige Voraussetzung für Innovation. Wir müssen gewohnte Hierarchien und Autoritäten hinterfragen. ‚Ordre du Mufti‘ verträgt sich nicht mit Schwarmintelligenz...

Das alles sind „diskursive“ Aufgaben. Der Gesuchte muss vor allem die Mitarbeiter und Abteilungen mitnehmen und aus den (durchaus auch berechtigten) Ängsten eine Veränderungsbereitschaft schaffen. Dann kann er im nächsten Schritt aus der Bereitschaft die Veränderungsmöglichkeiten schöpfen - mit dem Wissen und den Ideen der Mitarbeiter. Sprich, im Austausch mit den vorhandenen Ressourcen, mit deren Expertise.

Welche Fähigkeiten sollte ein solcher CDO (oder wie auch immer der arme Mensch heißt) mitbringen:
Kommunikativ - im Sinne von Zuhören und Moderieren! Beratungskompetenz – und ja, das heißt auch durchaus technisches Verständnis mitzubringen und zu wissen, welche Innovationen und Ansätze existieren.

Selbstverständnis als Schnittstelle – keine Organisation benötigt einen „externen Besserwisser“
Damit lässt sich eine Digitalisierungsstrategie entwickeln, die im Unternehmen akzeptiert und mitgetragen wird.

Denn eine Erkenntnis gibt es schon aus der noch kurzen Daseinsphase der CDO, belegt durch einige Studien: Der größte Stolperstein für das erfolgreiche Wirken des CDO sind – neben der fehlenden Entscheidungsbefugnis – die Werte und die Arbeitskultur des Unternehmens.

Nehmt keinen klassischen Marketeer, geprägt von Push
Nehmt keinen Vertriebler auf der Jagd nach neuen Umsatzzielen
Nehmt keinen IT’ler, denn die Technik ist nicht die Lösung.
Es ist die Kommunikation. Im Unternehmen und im Markt.

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