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THEMA: Fünf Gründe für die Verwendung von Listicles in der B2B PR

Fünf Gründe für die Verwendung von Listicles in der B2B PR

Man muss auf Facebook nicht weit scrollen, bis man auf ein Listicle stößt – sie sind überall. Wie der Name schon sagt, sind Listicles Hybride zwischen klassischen Artikeln und nummerierten Listen. Lifestyle Magazine und Onlineseiten wie Buzzfeed haben die Listicles bereits als festen Bestandteil aufgenommen und sogar auf den Homepages von BBC News und Business Insider sind sie zu finden.

Generell bieten sich Listen für die Verbraucher-PR an, da sie Produkte in einem einfach lesbaren Format vermitteln. Deshalb stolpert man eher über Listen, die an Konsumenten gerichtet sind, als über solche für Unternehmen. Listicles für B2B zu verwenden mag etwas schwieriger sein, bei richtiger Erstellung sind sie aber ein effektives Mittel zur Kommunikation von Nachrichten.

1. Angepasst an Social Media
Unsere Verhaltensweisen bei der Aufnahme von Neuigkeiten und der Entdeckung von Informationen entwickeln sich stetig weiter. Mit mehr und mehr B2B Konversationen auf den Social Media Plattformen ist ein herausragender Content immer wichtiger. Newsfeeds werden schnell erneuert, sodass eine flotte Lektüre nicht schaden kann.
Menschen fühlen sich wohl mit der Vorhersehbarkeit von Zahlen. Wir würden uns nicht an eine Schlange anstellen, wenn wir nicht wüssten, wie viele Menschen vor uns anstehen, oder würden etwas zur Kasse bringen, von dem wir nicht wissen, wie viel es kostet. Durch das Hinzufügen einer bekannten Quantität an Punkten oder Schritten im Titel des Listicles wird der Content also eher angeklickt.

2. Großartig für kleine Bildschirme
Smartphones und Tablets treten schnell als wichtigste Quelle für Neuigkeiten in den Vordergrund. Features mit viel Text sind auf einem kleinen Bildschirm sehr viel schwieriger zu lesen. Das Scrollen(-Müssen) kann davon abhalten, den Text bis zum Ende durchzusehen. Im Gegensatz dazu ist ein Artikel in Form einer Liste einfacher zu lesen und zudem ein schnellerer Weg, die wichtigsten Aspekte zu vermitteln. Das bedeutet, dass Artikel, die Listen enthalten, schnell im Zug oder zwischen Meetings gelesen werden können und nicht für später gespeichert und schließlich vergessen werden.

3. Man kann sehr spezifische Zielgruppen anvisieren
Das „Demolisticle“ ist nur eines der vielen Arten von Listicles. Jeder kennt sie, fast jeder hat sie auch schon angeklickt. Beispiele sind etwa „21 Dinge, die man nur weiß, wenn man in einem Hotel gearbeitet hat“, „15 Dinge, die man weiß, wenn man in einem Tech Start-Up arbeitet“ oder „8 Dinge, an denen Du merkst, dass Du anfängst wie ein Anwalt zu denken“.
Diese Listenarten adressieren spezifische Demographien allein aufgrund ihrer Überschrift, sodass Menschen einer bestimmten Branche oder Profession erreicht werden können. Und wie jeder PRler weiß: Es ist nicht wichtig, ob viele Menschen Ihren Artikel lesen. Wenn sie nicht die sind, die Sie erreichen möchten, was ist der Sinn dahinter?

4. Top Tipps um zu zeigen, dass Sie ein Industrie-Experte sind
Auflistungen von Tipps oder Schritten, die zeigen, wie man Dinge am besten macht, können im B2B Kontext enorm hilfreich sein. Sie dienen als Weg, die Expertise Ihrer Kunden zu demonstrieren und sie als Anführer in ihrem Feld herauszustellen. Das Format der Stichpunkte bedeutet außerdem, dass man kleine Happen an Informationen oder Ratschlägen anbieten kann, die die Leser auf die Website der Firma oder ihre Services verweisen, ohne dabei Industriegeheimnisse preiszugeben.
Man kann diese Arten von Listen dazu nutzen, um auf Probleme in der Sektion hinzuweisen, in der Ihre Firma sie lösen kann. Zudem sind sie gut für Firmen-Blogs oder Website Artikel zu verwenden und können die SEO steigern. Dies ist für praktisch jede Industrie möglich, von Eigentum (9 Gründe, warum Cloud-Computing Ihrem Kleinunternehmen hilft) bis zum Recycling von Mobiltelefonen (Tipps für die Wahl des richtigen Smartphones).

5. Listen können Pressemitteilungen und Features begleiten
PR ist hauptsächlich effektives Geschichtenerzählen und manchmal muss man kreativ sein, um die Aufmerksamkeit der Leser zu halten. Listen können ein alternativer Weg sein, die Informationen und Ideen einer Pressemitteilung zu präsentieren, lediglich in einem anderen Format. Verschiedene Publikationen suchen nach verschiedenen Dingen und eine Pressemitteilung passt sicherlich nicht zu allen. Es ist daher wichtig darüber nachzudenken, ob ein klassischer Artikel für ein bestimmtes Medium und zu einem bestimmten Thema geeignet ist.

Listen bieten sich außerdem dazu an, Material erneut zu verarbeiten und es auf verschiedene Publikationen zuzuschneiden. Wenn man mit einem Feature bereits Erfolg hatte, kann es sein, dass andere Publikationen es nicht ein weiteres Mal verwenden wollen. Umgewandelt in eine Liste bietet das Material etwas Neues für ein Medium - ohne den Journalisten zu verärgern, der den vorherigen Artikel bereits verwendet hat.

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