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Auftaktveranstaltung zum Integrationsjahr ein voller Erfolg | 23.04.2010

Der Start ist gelungen – das war das Fazit von Teilnehmern und Organisatoren bei der Auf-taktveranstaltung zum Integrationsjahr des Heiligenhauser Sportvereins. Über 100 Gäste folgten der Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Sport im Pfarrsaal. So facettenreich wie das Thema Integration waren auch die Gäste: Vertreter von Schulen, Vereinen und freien Trägern, Politiker aus Landtag, Kreis und Kommunen sowie Gäste aus den Nachbardörfern und natürlich viele Heiligenhäuser.

„Integration geht alle etwas an“
Oliver Hahn, 1. Vorsitzender des Heiligenhauser Sportvereins, freute sich über die große Re-sonanz. Mit einem hochklassig besetzten Podium wurden die verschiedenen Aspekte von Integration in Sport und Gesellschaft diskutiert. Die gesellschaftliche Notwendigkeit und Unumgänglichkeit, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, skizzierte Landrat Rolf Menzel, der auch Schirmherr des Veranstaltungsjahres ist. Marianne Brochhaus, Regionaldirektorin Rhein-Berg der Kreissparkasse Köln, erläuterte, warum Unternehmen hier in der Pflicht stehen und gleichzeitig auch wirtschaftliche Potenziale damit nutzen können. Wie Integration im Sport funktioniert und auch Vorbild für andere Lebensbereiche sein kann, zeigten der Ex-Leverkusener Jens Nowotny, Frank Schäfer (U23-Trainer des 1. FC Köln) und der angolanische Nationalspieler und FC-Kicker José Pierre Vunguidica. Dr. Stephan Osnabrügge, Vize-Präsident des Fußballverbands Mittelrhein, stellte die Initiativen des FVM und des DFB vor. Moderiert wurde die Veranstaltung von Oliver Schillings von Alpha & Omega PR.

Aktionen über das ganze Jahr
„Sportvereine – Integration vor Ort“ lautet das große, diesjährige Projekt des Heiligenhauser SV. Ziel ist es, die gesellschaftliche Herausforderung „Integration“ in den Mittelpunkt verschiedener Aktionen und Veranstaltungen zu stellen. Das reicht von der Podiumsdiskussion nächste Woche über ein „Sportfest ohne Grenzen“ bis zur Ausschreibung eines Preises für Vereine mit einer hochkarätigen Jury. Das Integrationsjahr ist als Reihe konzipiert und soll in 2011 von einem anderen bergischen Sportverein ausgerichtet werden.
Fußball- und Sportvereine leisten schon heute Beachtliches bei diesem Thema. „Was zählt, ist auf’m Platz“, um es mit dem Fußballerspruch zu beschreiben. Herkunft, soziale oder kulturelle Unterschiede spielen hier keine Rolle. Diesen Impuls will der HSV mit seinem  Integrationsjahr stärken – auch außerhalb des Vereins.


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